Das Kafka-Museum

Das Kafka-Museum kurz & bündig:

  • Ursprünglich war das Kafka-Museum als Wanderausstellung konzipiert und beispielsweise in Barcelona oder New York gezeigt.
  • 2005 wurde es nun in Prag als Dauerausstellung auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei eingerichtet.
  • Die Ausstellung bietet viele Originaldokumente und ist in zwei unterschiedliche Teilbereiche aufgeteilt. 
  • Das Ganze ist als multimediales Gesamtwerk aufgebaut.

Adresse und Route per Google-Maps:

Cihelná 635/2b, 118 00 Prag 1

Wegbeschreibung: 
Wenn man über die Karlsbrücke Richtung Kleinseite geht, wechselt man nach der Brücke links auf die Cihelná, die man einfach weiter geht bis das Museum rechter Hand erscheint. Kommt man mit der Metro, steigt man die Station Malostranská aus, geht dann die Pod Bruskou in Richtung der Brücke Mánesův most, überquert die Straße zur Brücke und geht in die U Lužického semináře bis diese sich gabelt. Der linke Teil der Gabelung ist die Cihelná, der man weiter folgt bis zum Kafka-Museum.

Route zum Kafka-Museum per Google-Maps »


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Entstehung und Intention

Ursprünglich sind die Exponate des Kafka-Museums als Wanderausstellung konzipiert gewesen und wurden im Jahre 1999 zum ersten Mal in Barcelona aufgebaut. Nachdem sie in den Jahren 2002 und 2003 im Jewish Museum von New York gezeigt wurde, ist sie nun als Dauerausstellung seit dem Sommer 2005 in Prag angelangt. Hierfür wurde nahe der Karlsbrücke und an dem Ufer der Moldau das Gelände einer ehemaligen Ziegelei umgebaut.

In den Räumlichkeiten sieht man viele Erstausgaben, Briefe, Tagebuchseiten, Fotografien und Zeichnungen des Autors. Die Ausstellung ist in in zwei Teile aufgeteilt: während der erste Teil, "Existentieller Raum" genannt, eine Spurensuche durch das Prag um 1900 unternimmt, wird im zweiten Bereich mit Namen "Imaginäre Topographie" versucht diese physische Realität Prags und dessen Verwandlung in ein metaphorisches Bild nachzuzeichnen. Die physikalische Topographie Prags bleibt spürbar in Kafkas Texten, aber sie löst sich auf "in eine imaginäre Topographie, die über einen trügerischen Realismus hinausgeht" (Zitat Franz-Kafka-Museum). Flankiert wird das Ganze durch audiovisuelle Techniken: Bild, Licht und Musik, die ein multimediales Gesamtwerk darbieten sollen.


Kartenansicht: