Erinnerung und Aufbruch: Prag im Jahr 2026: Neues, Änderungen & Tipps
Prag ist eine Stadt, in der Vergangenheit und Gegenwart oft ganz nah beieinanderliegen. In den letzten Wochen hat sich auch für uns vieles verändert. Mit Alexander Schlegel haben wir jemanden verloren, der diese Seite und ihre Perspektive auf Prag maßgeblich geprägt hat. Während sich die Stadt weiterentwickelt, führen wir diese Seite in seinem Sinne weiter. Hier sind die aktuellen Neuigkeiten aus Prag.
Prag wird besser angebunden: neue Direktverbindung nach Kopenhagen
Eine der größten Neuerungen betrifft die Anreise selbst: Seit 2026 gibt es eine neue internationale Zugverbindung von Prag über Berlin und Hamburg bis nach Kopenhagen.
Die moderne ComfortJet-Verbindung macht längere Reisen durch Europa deutlich einfacher und komfortabler. Besonders für Citytrips ohne Flug ist das ein spürbarer Fortschritt: Prag rückt damit noch stärker in das europäische Bahnnetz.
Ein angenehmer Wandel im Stadtbild: keine E-Scooter mehr
Wer zuletzt in Prag unterwegs war, wird eine deutliche Veränderung bemerkt haben: Die Miet-E-Scooter sind komplett aus dem Straßenbild verschwunden.
Die Stadt hat die Anbieter nach jahrelangen Diskussionen und Sicherheitsproblemen aus dem öffentlichen Raum entfernt. Besonders in der Altstadt sorgt das für ein ruhigeres, geordneteres Stadtbild und deutlich mehr Platz für Fußgänger.
Neue Verbindung über die Moldau: die Dvorecký-Brücke
Ein zentrales Infrastrukturprojekt nimmt weiter Form an: die neue Dvorecký-Brücke. Sie verbindet künftig Prag 4 und Prag 5 und ist vor allem für Straßenbahn-, Fuß- und Radverkehr gedacht.
Für Besucher bedeutet das langfristig neue Wege durch die Stadt und eine bessere Erschließung bislang weniger touristischer Viertel.
Dvorecký most in Prag (Bauphase)
Foto: Mojmír Churavý, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC0 1.0
Hier gehts zu den anderen schönsten Brücken von Prag:
Tradition trifft Modernisierung: Petřín-Seilbahn im Umbau
Auch ein Klassiker wird modernisiert: die Petřín-Seilbahn. Die Anlage wird technisch überarbeitet, um Betriebssicherheit und Barrierefreiheit zu verbessern – ohne den historischen Charakter zu verlieren.
Gerade für Erstbesucher bleibt die Fahrt auf den Petřín-Hügel eine der schönsten Möglichkeiten, Prag von oben zu erleben.


