Das Prager Judenviertel (Josefov)

Überblick

Abriß des Judenviertels

Da das jüdische Viertel in Prag an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert nahezu komplett abgerissen wurde und nur wenige wichtige Zeugnisse des jüdischen Lebens der vergangenen Jahrhunderte den Neuaufbau des Viertels überlebten, soll auf den folgenden Seiten auch der Geschichte der Juden in Prag gedacht werden. Das jüdische Viertel, das ab 1850 nach dem Habsburger Kaiser Josef II in Josefov umbenannt und zu einem Stadtteil von Prag wurde, war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Bestandteil der Stadt. Nach dem Holocaust hat die jüdische Gemeinde von Prag nur mehr rund 1600 Mitglieder.

Was übrig blieb

Ein wichtiger touristischer Bezugspunkt sind die noch bestehenden Synagogen, darunter auch die berühmte Altneu-Synagoge, das älteste erhaltene jüdische Gotteshaus Europas. Aber auch der Alte Jüdische Friedhof mit seinen Grabstätten berühmter Persönlichkeiten oder das Jüdische Rathaus, ein bis heute wichtiger Bezugspunkt für das jüdische Leben in Prag, stellen wichtige Sehenswürdigkeiten dar.

Persönlichkeiten des Ghettos

Zudem wird in einem Kapitel der wichtigsten prominenten jüdischen Persönlichkeiten Prags gedacht, wie z. B. Rabbi Löw, dem vermeintlichen Wunder-Rabbis und Erschaffer des Golems oder Mordechai Meisel, einem reichen Mäzen und Finanzier der böhmischen Krone.

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