Tagesausflüge: Die wichtigsten Gedenkstätten rund um Prag

Ein Besuch in Prag offenbart eine Stadt von glanzvoller Schönheit und reicher Kultur. Doch das 20. Jahrhundert hat auch in der unmittelbaren Umgebung der tschechischen Hauptstadt tiefe und schmerzhafte Narben hinterlassen. Die Besetzung durch Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg brachte unermessliches Leid über die Region.
Zwei Orte sind zu weltweiten Symbolen dieser dunklen Ära geworden und heute als Gedenkstätten zugänglich: Terezín (Theresienstadt) und Lidice.
Terezín, von den Nationalsozialisten zynisch als "Vorzeigeghetto" missbraucht, war in Wahrheit ein Konzentrationslager und ein Ort des Schreckens und des Todes für Zehntausende. Lidice wiederum steht für die brutale Rache des Regimes; ein Dorf, das nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich dem Erdboden gleichgemacht und dessen Bevölkerung ausgelöscht oder verschleppt wurde.
Ein Tagesausflug zu diesen Orten ist keine leichte Reise, aber eine zutiefst wichtige. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Geschichte, ein Akt des Gedenkens an die Opfer und eine stille Mahnung für die Zukunft. Dieser Bereich stellt Ihnen die Gedenkstätten Terezín und Lidice als erreichbare Tagesausflugsziele von Prag aus vor.





