Grafik wichtige Sehenswürdigkeit

Die Maisel-Synagoge

Die Maisel-Synagoge kurz & bündig:

  • Baubeginn: 1591
  • Die ehemals größte Synagoge im Ghetto wurde von Mordechai Maisel finanziert, dem damals reichsten Mann der Judenstadt und Finanzier des Königs
  • Nach einem Brand 1689 neu aufgebaut, im neogotischen Stil  Anfang des 20. Jahrhunderts umgebaut
  • Wurde während der Besatzungszeit der Nationalsozialisten als Lager für beschlagnahmte Güter mißbraucht.
  • Heute befindet sich eine ständige Ausstellung zur Geschichte der böhmischen und mährischen Juden darin, die von der ersten Ansieldung im 10. Jahrhundert bis zur Aufklärungszeit reicht.

Adresse und Route per Google-Maps:

Staroměstské nám., 110 00 Prag

Wegbeschreibung:
Man geht vom Altstädter Ring in die Pařížská, biegt links in die 

Route zum Altstädter Ring per Google-Maps »


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Zur Baugeschichte

Die Maisel-Synagoge war vormals die größte und prunkvollste Synagoge im Ghetto. Der Baubeginn war 1591 und gestiftet wurde sie von seinem Namensgeber, Mordechai Maisel, dem damals reichsten Mann der Judenstadt und Finanzier des Königs Rudolf II., der aus die Bauerlaubnis erteilte.

Nach einem Brand 1689 neu aufgebaut, wurde das jüdische Gotteshaus Anfang des 20. Jahrhunderts im neogotischen Stil umgebaut. Während der Besatzungszeit durch die Nationalsozialisten wurde die Synagoge als Lager für beschlagnahmte Güter missbraucht, die man aus der gesamten damaligen Tschechoslowakei zusammen raubte. Geplant war aus den Fundstücken ein „Museum einer vernichteten Rasse“ aufzubauen. 

Heute befindet sich eine ständige Ausstellung zur Geschichte der böhmischen und mährischen Juden darin, die von der ersten Ansiedlung im 10. Jahrhundert bis zur Aufklärungszeit reicht. Zudem wird man in filmischer Form zu einem Rundgang durch das alte Ghetto eingeladen. Man filmte hierzu aus einer Art Hubschrauberperspektive einen Teilbereich des großangelegten Modells der Stadt Prag, welches in jahrelanger akribischer Arbeit in den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts von dem Prager Bibliothekar Anton Langweil erbaut wurde. Ein großer Bildschirm in der Synagoge und Sitzplätze an den Seiten laden zum Zusehen ein. Unbedingt sehenswert.


Öffnungszeiten:

November - März: Mo, Di, Mi, Do, Fr, So, 9.00 - 16.30 Uhr
April - Oktober: Mo, Di, Mi, Do, Fr, So, 9.00 - 18.00 Uhr
Samstags und an jüdischen Feiertagen geschlossen, Freitags wird die Synagoge eine Stunde vor Sabbat-Beginn (also eine Stunde vor Sonnenuntergang) geschlossen.

Kartenansicht: