Die wichtigsten Prag-Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Prag-Sehenswürdigkeiten auf einen Blick. Besonders gut geeignet für Besucher, die zum ersten Mal für ein Wochenende nach Prag reisen wollen. Wer sich darüber hinaus informieren möchte, findet zu allen aufgeführten Sehenswürdigkeiten Links zu den Detailseiten.

Zusätzlich findet man auf der Website mit seinen vielen Themenbereichen ausreichend Anregungen und Tipps.

Viel Spaß bei der nächsten Prag-Reise!


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Der Altstädter Ring

Ausgangspunkt des kleinen Reiseführers ist der Altstädter Ring, „die Herzkammer Prags“, wie der Autor Thomas Veszelits das historische Zentrum nach einem Künstler zitierte, mit seinen wunderschönen Bauwerken aus der Barock- , Gotik- oder Rokokoepoche, die als perfektes Ensemble einen der schönsten Plätze Europas darstellen. In einigen Kellern fand man sogar Überreste aus der romanischen Zeit vor. Vom Mittelalter an und bis in die Neuzeit hinein war der Altstädter Ring ein Marktplatz, der von umliegenden Bauern und von Händlern aus allen Gegenden Europas aufgesucht wurde. 

Zur Detailseite: Der Altstädter Ring

Die Teynkirche und der Teynhof

Die auswärtigen Gäste sahen schon seit Ende des 14. Jahrhunderts auf die Teynkirche, deren beide Zwillingstürme mit den vielen Spitztürmchen aus dem 16. Jahrhundert einen imposanten Blickfang darstellen. Hinter der Teynkirche befindet sich der Teynhof, der früher ein Treffpunkt deutscher Kaufleute war und wo alle ankommenden Händler ihren Zoll zu entrichten hatten. Heute sind in dem restaurierten Hof viele Cafes, Restaurants und Geschäfte, die zum Verweilen einladen.

Zur Detailseite: Die Teynkirche

Das Altstädter Rathaus und die astronomische Uhr

Auf der gegenüberliegenden Seite der Kirche erkennt man das Altstädter Rathaus mit der berühmten Astronomischen Uhr an der Südseite des gotischen Rathausturms. Die Uhr ist ein touristischer Magnet, vor dem sich zu jeder vollen Stunde unzählige Menschen mit gezückten Handys und Fotoapparaten versammeln, um die Prozession der 12 Apostel zu beobachten, die als Holzfiguren an zwei Öffnungen oberhalb der Sonnenuhr vorüber ziehen. An der Seite schlägt dazu noch ein Skelett ein Glöckchen. Die Vorführung, die keine Minute dauert, wird dann mit einem Hahnenschrei beendet. Spektakulär ist das Ganze nicht, aber gesehen haben muss man es doch.

Zur Detailseite: Das Altstädter Rathaus und die astronomische Uhr

Das Jan-Hus-Denkmal und die Mariensäule

Den Platz selber prägen zwei imposante Denkmäler: das 1915 fertiggestellte Jan-Hus-Denkmal, das dem kirchlichen Rebellen Hus gewidmet ist, der rund 100 Jahre vor Luther gegen die Auswüchse des Klerus rebellierte und auf dem Scheiterhaufen endete. Sowie die vor kurzem wieder aufgebaute Mariensäule, die als Symbol der Katholiken und der mit ihr eng verbundenen Habsburger Herrschaft 1918 von aufgebrachten Tschechen zerstört wurde. Sie erzählen beide von einer tschechischen Geschichte, die geprägt war von Fremdherrschaft und ihrer Auflehnung dagegen.

Zur Detailseite: Das Jan-Hus-Denkmal

Das Palais Goltz-Kinsky und St.-Nikolaus-Kirche

Im östlichen Teil des Altstädter Rings steht das im Rokoko-Stil erbaute Palais Goltz-Kinsky, das bis 1945 im Besitz der Familie Kinsky war. Hier wurde 1843 die spätere Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner geboren. Ende des 19. Jahrhunderts besuchte im Hintergebäude Franz Kafka das Gymnasium und im rechten Vorderbereich betrieb ein paar Jahre darauf Vater Hermann sein florierendes Kurzwaren-Geschäft. Heute ist in dem Gebäude die Generaldirektion der Nationalgalerie untergebracht. Neben einer Dauerausstellung zu tschechischer Landschaftsmalerei gibt es immer wieder wechselnde Ausstellungen bedeutender Künstler zu sehen. Das Palais wurde unter der Leitung von Kilian Ignaz Dietzenhofer erstellt, ebenso wie die barocke St.-Nikolaus-Kirche in der Nähe, die am Anfang der Pařížská liegt, einer Prachtstraße für den gehobenen Geldbeutel.

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Das Palais Goltz-Kinsky

Die Altstädter St.-Nikolaus-Kirche

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Das Josefov (Josefstadt)

Die Altneusynagoge und das Jüdische Rathaus

Zweigt man vom Altstädter Ring aus in die Pařížská ein und schlendert den Prachtboulevard einige hundert Meter entlang, erkennt man linker Hand ein Gebäude, dessen steil aufragendes Satteldach mit den gotischen Giebeln so gar nicht zu den neoklassizistischen Prachtbauten passt. Es ist die Altneusynagoge, die älteste erhaltene Synagoge in Europa. Sie ist Teil von insgesamt 9 jüdischen Wahrzeichen, die den Kahlschlag beim Abriss des Ghettos Anfang des 20. Jahrhunderts überstanden haben. Ein modernes Stadtviertel in bester Lage entstand. Zwar zählen die im Jugendstil erbauten Häuser heute selbst zur Architekturgeschichte, aber sie haben nichts mit dem historischen Judenviertel gemein, das es früher an dieser Stelle gab. Die letzten architektonischen Artefakte einer im heutigen Prag nur mehr in kleiner Zahl vertretenen Kultur und Religion (aktuell leben 1500 Juden in Tschechiens Hauptstadt) sollten sich Besucher aber auf keinem Fall entgehen lassen. 
Gleich gegenüber der Altneusynagoge ist das Jüdische Rathaus. Unverkennbar an dem Holztürmchen mit seinen beiden Uhren, die im 18. Jahrhundert angebracht wurden. Die Uhr mit dem römischen Ziffernblatt im Turm ist eine klassische Kirchturmuhr, die zweite darunter mit den hebräischen Ziffern läuft dagegen links herum. Das Jüdische Rathaus ist bis heute nicht nur Sitz der Prager jüdischen Gemeinde, sondern auch des Rates aller jüdischen Gemeinden in Tschechien.

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Die Altneu-Synagoge

Das Jüdische Rathaus

Weitere wichtige Synagogen

Neben der Altneusynagoge sollte man auf jeden Fall die Pinkassynagoge besuchen, die heute eine Gedenkstätte der Opfer des Nationalsozialismus ist. An den Wänden sind die Namen der 77.297 ermordeten Juden namentlich festgehalten.

Ebenso einen Besuch wert ist die Meisel-Synagoge, vormals die größte Synagoge des Ghettos, wo man heute eine Ausstellung zur Geschichte der Prager Judenstadt sieht. Zudem wird man in filmischer Form zu einem Rundgang durch das alte Ghetto eingeladen, das Teil eines großangelegten Modells der Stadt Prag ist, welches in jahrelanger Arbeit in den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts von dem Prager Bibliothekar Anton Langweil erbaut wurde.

Sehenswert ist auch die prächtige Spanische Synagoge, die neueren Datums ist und im maurischen Baustil zwischen 1882 und 1893 errichtet wurde. An seiner Stelle stand ursprünglich die Altschul, damals das älteste jüdische Gotteshaus von Prag. Es wurde vor allem von sephardischen Juden besucht, die im 15. Jahrhundert vor der Inquisition in Spanien flohen. Daher der Name.

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Die Pinkassynagoge

Die Meisel-Synagoge

Die Spanische Synagoge

Der Alte Jüdische Friedhof

Wie schon erwähnt liegen die Pinkas-Synagoge und der Alte Jüdische Friedhof nebeneinander und besitzen einen gemeinsamen Eingang. Während man links vom Eingang in die Synagoge geht, kommt man rechts zum ältesten jüdischen Friedhof von Prag, der Anfang des 15. Jahrhunderts angelegt wurde und wo im Jahre 1767 der letzte Tote bestattet wurde. Dieses imposante Gebilde von ca. 12.000 Grabsteinen bei mehr als 100.000 Gräber, die in bis zu 10 Schichten Tiefe reichen, sollte man auf keinen Fall versäumen. Große jüdische Persönlichkeiten der älteren Prager Geschichte liegen hier begraben, wie der berühmte Rabbi Löw, der ehedem reiche Mordechai Meisel, der viele Gebäude im ehemaligen Ghetto finanziert hat oder der bekannte Astronom David Gans.

Zur Detailseite: Alter Jüdischer Friedhof

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Die Karlsbrücke

Vom Altstädter Ring aus kann man in die Karlova einbiegen, die Teil des ehemaligen Krönungsweges der böhmischen Herrscher war. Es hängt vom Grad des Gedränges der notorisch überfüllten Gasse ab, aber im Normalfall erreicht man nach kurzer Zeit den imposanten Altstädter Brückenturm, der gleichsam das Durgangs- und Eingangstor für das neben der Prager Burg bekannteste Wahrzeichen der Stadt darstellt: die Karlsbrücke. Wer unter Platzangst leidet, kommt am besten morgens oder am späten Abend her, denn an einem normalen Tag drängeln sich durchschnittlich 30.000 Besucher aneinander vorbei. Dazu kommen Legionen von Porträtmaler, Souvenir- und Postkartenverkäufer und die unvermeidlichen Dixieland-Kombos, die man von unzähligen Filmen und Filmchen her kennt. So nimmt das Treiben auf der Brücke manchmal schon den Charakter eines Rummelplatzes an. Deswegen fällt die Vorstellung schwer, dass diese Steinbrücke (so hieß die Karlsbrücke bis 1870), die der berühmte Baumeister Peter Parler im Auftrag von Karl IV. 1357 zu bauen begann, für fast 500 Jahre der einzige Übergang über die Moldau blieb. Neben den Brückentürmen an beiden Enden des 520 Meter langen Wahrzeichens, das die Altstadt mit der Kleinseite verbindet, sind zudem die 30 Plastiken entlang der Brücke von großem kunsthistorischen Interesse. Die älteste und bis heute bekannteste Figur ist die des hl. Nepomuk, die 1683 aufgestellt wurde und eifrig als Glücksbringer genutzt wird. Unterhalb der Statue ist eine Bronzetafel angebracht, die den Moment des Brückensturzes wiedergibt. Viele Menschen reiben ihren Daumen am Motiv, weil sie sich dadurch erhoffen, dass ein Wunsch in Erfüllung gehe.

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Die Karlsbrücke

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Die Kleinseite (Malá Strana)

Gewiss, da ist das Meisterwerk des Barock, die St.-Nikolaus-Kirche, im Zentrum der Kleinseite, man staunt über die wunderschönen Palästgärten unterhalb der Burg und es gibt die John-Lennon-Mauer, magnetischer Anziehungspunkt der jüngeren Generation: aber die Hauptattraktion der Kleinseite ist die Kleinseite selber. Nehmen Sie sich auf jeden Fall genügend Zeit und seien Sie in Ihren Planungen nicht zu geizig. Biegen Sie am Ende der Karlsbrücke entweder links oder rechts in die Seitengassen ab und schlendern Sie ausgiebig durch dieses wunderschöne Stadtviertel mit seinen vielen verwinkelten und verträumten Straßen und Gassen, die allesamt das Flair vergangener Jahrhunderte atmen. Doch nicht nur die Freunde der barocken Architektur kommen auf ihre Kosten, auch die weitläufigen Parkanlagen der (Halb-) Insel Kampa laden zum Spaziergang ein.

Wer viel Grün mit einem phantastischen Panorama verbinden möchte, dem sei der Petřín (Laurenziberg) empfohlen. Schon die Anfahrt über die Seilbahn (für die man nur ein normales Ticket des öffentlichen Nahverkehrs löst) ist ein Erlebnis. Oben angelangt, sollte man den Aussichtsturm besteigen, der eine verkleinerte Nachbildung des Pariser Eiffelturms darstellt, und das herrliche Prager Stadtpanorama genießen.

Nach einem ausgiebigen Rundgang auf der Kleinseite kann man in diesem Viertel auch gleich einkehren. Eine Vielzahl von Restaurants mit guter Küche und bei vergleichsweise moderaten Preisen freuen sich auf ihr Kommen.

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Die Prager Kleinseite

Die St.-Nikolaus-Kirche auf der Kleinseite

Die John-Lennon-Mauer

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Die Prager Burg

Viele Wege führen nach Rom, fast ebenso viele auf die Prager Burg, die für Jahrhunderte Herrschaftssitz der böhmischen Herrscher war und heute der Amtssitz des tschechischen Präsidenten ist. Aber egal, ob man die Alte Schlossstiege erklimmt oder den klassischen Krönungsweg über die Nerudova nimmt, ein anstrengender Anstieg ist es in jedem Fall für Menschen, die nicht fit sind oder ein Handicap haben. Diese können allerdings den öffentlichen Nahverkehr zur Anfahrt nutzen. Oben angelangt, hat man einen beeindruckenden Ausblick auf die Dächer und Türme unterhalb. An einem späten Nachmittag eines sonnigen Tages erkennt man dann auch, dass die Bezeichnung „Goldene Stadt“ keineswegs nur eine Floskel ist.

Vor dem Haupttor der Burg, durch das man inzwischen nicht mehr das Burgareal betritt (dafür gibt es jetzt einen streng bewachten Seiteneingang), stehen zwei regungslose Wachen, die jede Stunde abgelöst werden. Die große Wachablösung, die täglich um 12 Uhr stattfindet, ist immer ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen.
Der Zutritt zum Burggelände ist kostenlos, ohne Ticket hat der Besucher aber nur einen beschränkten Zugang zu den touristischen Highlights. Eintrittskarten erhält man im dritten Burghof, wo es einen Ticketshop gibt. Für die wichtigsten Bereiche der Burg zahlt man um die 10 Euro Eintritt.

Zur Detailseite: Die Prager Burg

Der Veitsdom

Schreitet man durch das Eingangstor in den dritten Burghof hinein, steht man unmittelbar vor einem architektonischem Meisterwerk der Gotik, dem Veitsdom. Seine Maße und prächtige Ausstattung beeindrucken ebenso wie seine Bauzeit: Es dauerte knapp 600 Jahre vom ersten Spatenstich im Jahre 1344 bis zu seiner endgültigen Vollendung 1929. 

Zur Detailseite: Der Veitsdom

Der alte Königspalast

Seitlich am Veitsdom vorbei kommt man direkt zum Haupteingang des Alten Königspalasts, dessen Wladislaw-Saal ein phänomenales Deckengewölbe aufweist, das von Benedikt Ried zwischen 1493 und 1500 entworfen wurde. Die meisterhaft verschlungenen Netzrippen ergeben ein aufwendiges Muster, das virtuos gestaltet ist. Architektonisch kann da die Böhmische Kanzlei nicht mithalten, die man vom südwestlichen Teil des Wladislaw-Saals aus betritt, dafür kam es hier im Jahre 1618 zu einem folgenreichen geschichtlichen Ereignis, das zum Auslöser des Dreißigjährigen Krieges wurde. Er ging als „Zweiter Prager Fenstersturz“ in die Geschichtsbücher ein als aufgebrachte protestantische Stände in die Burg eindrangen und die königlichen Statthalter aus dem Fenster warfen.

Zur Detailseite: Alter Königspalast

Die St.-Georgs-Basilika

Verlässt man den Alten Königspalasts wieder und spaziert durch den Übergang vom dritten Burghof auf den Georgsplatz, erkennt man am anderen Ende die rot-gelbe Barock-Fassade der St.-Georgs-Basilika. Dahinter verbirgt sich der älteste Kirchenbau auf dem Hradschin, dessen im romanischen Baustil gehaltenen Innenraum man unbedingt besichtigen sollte.

Zur Detailseite: Die St.-Georgs-Basilika

Das Goldene Gässchen

Entlang der nördlichen Burgmauer existiert ein kleines Sträßchen mit Mini-Behausungen, die heute wirken, als hätten Zwerge in ihnen gehaust. Wir sprechen vom Goldenen Gässchen. Den Namen verdankt es den Goldschmieden, die sich hier niederließen und nicht, wie es die Legende erzählt, den Alchimisten, die angeblich von Rudolph II. gefangen gehalten wurden, um das Geheimnis zur Herstellung von Gold zu erforschen. Die ersten Unterkünfte entlang der Mauer richteten sich die Burgwachen ein und in späteren Jahrhunderten fanden hier eher ärmere Leute ein Zuhause. Aber auch Franz Kafka zog sich hier zeitweilig zum Schreiben zurück.

Wer Geld sparen möchte, kommt nach 17 Uhr, weil mit Beginn dieser Stunde der Eingang bis zum kommenden Morgen nicht mehr kontrolliert wird.

Zur Detailseite: Das Goldene Gässchen

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Weitere Empfehlungen

Prag besitzt natürlich neben den oben aufgeführten Highlights natürlich noch eine Vielzahl weiterer Sehenswürdigkeiten, dessen wichtigste hier kurz vorgestellt werden.

Das Tanzende Haus

Das direkt am Moldauufer gelegene Tanzende Haus ist eine der spektakulärsten Architekturbauten der neueren Zeit. Zu Anfang eher kritisch gesehen, ist das unter der Leitung von dem Stararchitekten Frank O. Gehry und dem lokal ansässigen kroatischen Architekten Vlado Milunić 1994 errichtete Gebäude ein viel besuchter Höhepunkt der Prager Neustadt. Seinen Namen erhielt es übrigens aufgrund der geschwungenen Linien des Glasturms, das sich das Hauptgebäude anzuschmiegen scheint und an das berühmte amerikanische Tanzpaar Ginger Rogers und Fred Astaire erinnert. Deswegen wird es oft auch "Ginger & Fred" genannt.

Zur Detailseite: Das Tanzende Haus

Der Vyšehrad

Der Vyšehrad ist eine ehemalige Burganlage und war eine Zeit lang das Herrschaftszentrum der böhmischen Regenten. Im Jahre 1085 ließ der Přemysliden-Fürst Vratislav II. hier einen Herrschaftssitz errichten, in dem das böhmische Herrschergeschlecht bis 1140 residierte. Nach der Rückkehr auf dem Hradschin verfiel die Burg  zusehends und erfuhr diverse Umbauten. Nach einer zwischenzeitlichen Renovierung unter Karl IV. wurde die noch bestehenden Gebäude fast vollständig während der Hussitenkriege im 15. Jahrhundert zerstört. Von der ursprünglichen Burganlage blieb nach einem weiteren Umbau 1911 nur einige Festungsmauern und Eingangstore übrig.

Unbedingt sehenswert sind auf dem Gelände, das sich auch für ausgiebige Spaziergänge lohnt, die romanische St.-Martins-Rotunde aus dem 11. Jahrhundert , die St.-Peter-und-Paul-Kirche und der daneben gelegene Ehrenfriedhof mit den Grabstätten von über 600 bekannten tschechischen Persönlichkeiten, wie Dvorak, Smetana, Mucha oder Jan Neruda.

Zur Detailseite: Der Vyšehrad

Der Zoo Prag

Der Prager Zoo wird regelmäßig in die Kategorie schönsten Zoos der Welt gewählt und gilt neben der Prager Burg zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Prag. Der Zoo besteht seit 1931 und  erfährt hohe Anerkennung auch durch die Zucht der Przewalski Urpferde, einem Vorfahren unserer Hauspferde.

Zur Detailseite: Zoo Prag