Grafik wichtige Sehenswürdigkeit

Das Emmauskloster

Icon Tourguide

Kurzinfos vom Prag-Guide

  • Das heutige Benediktinerkloster wurde von Kaiser Karl IV. Mitte des 14. Jahrhunderts gegründet.
  • Bald entwickelte sich das Kloster zu einem einflußreichen Bildungs- und Kunstzentrum sowie einem wichtigen Ort für slawisches Schrifttum.
  • Im 17. Jahrhundert erfolgte ein Umbau im Barockstil.
  • Im 19. Jahrhundert wurde das Kloster im ursprünglichen gotischen Stil ein weiteres Mal umgebaut.
  • Amerikanische Bomber zerstörten das Kloster 1945. Der Wiederaufbau erfolgte kurz darauf.
  • Sein heutiges Aussehen mit dem charakteristischen Front von ineinander verschränkten Türmen erfolgte 1967.

Adresse und Route per Google-Maps:

Vyšehradská 49/320, 128 00 Nové Město

Wegbeschreibung:
Das Emmauskloster liegt in der Prager Neustadt, ungefähr auf halbem Wege zwischen dem Tanzendem Haus und dem Vyšehrad, wenn man die Moldau entlang geht. Es halten mehrere Tramlinien an der Trambahnstation "Palackeho namesti", die direkt zum Kloster führt..

Route zum Emmauskloster per Google-Maps »

Zur Geschichte des Emmausklosters

Nachdem Papst Clemens der VI. seine Zustimmung gab, wurde das heutige Benediktinerkloster von Kaiser Karl IV. Mitte des 14. Jahrhunderts gegründet. Es entwickelte sich mit seinen zahlreichen Übersetzungen und illuminierten Handschriften rasch zu einem einflussreichen Bildungs- und Kunstzentrum sowie zu einem wichtigen Ort für das slawische Schrifttum. Auch die Messe wurde zu Anfang in altslawischer Sprache verlesen. Man versuchte auf diesem Wege Einfluss auf den wenig christianisierten Osten zu bekommen. Im Kreuzgang sind noch einige Reste wertvoller gotischer Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert erhalten geblieben. Sehenswerter sind da schon die aufwendig restaurierten Fresken im Chor der dreischiffigen Kirche. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche im barocken Stil umgebaut. Eine Rückkehr zum gotischen Stil setzte man dann bei einer weiteren Renovierung im 19. Jahrhundert um. 

Das Kloster wurde 1945 bei einem versehentlichen alliierten Luftangriff zu großen Teilen zerstört. Kurze Zeit darauf begann man mit dem Wiederaufbau. Im Jahre 1967 erhielt es nach einer grundlegenden Restaurierung unter der Leitung des Architekten František Maria Černý diese charakteristische Front, die gleichermaßen an die ursprünglichen barocken Westtürme sowie den gotischen Hochgiebel erinnern. Diese moderne Adaption von historischen Baustilen, die beide Kirchtürme über Stahlbetonschalen ineinander verschränkt und in goldenen Spitzen enden lässt, stellen einen originellen Blickfang für die heutigen Besucher dar.


Öffnungszeiten:

November – April:
Mo, Di, Mi, Do, Fr: 11.00 – 16.00 Uhr
Mai – Oktober
Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa: 11.00 – 17.00 Uhr

Icon Eintritt

Eintritt

Normalpreis: 60 CZK
Ermäßigter Eintrittspreis: 40 CZK
Eintrittspreis für Familien: 120 CZK

Umrechnungshilfe

CZK = Tschechische Kronen
Ungefährer Wert: 1 € = 25 CZK

Kartenansicht: