Grafik wichtige Sehenswürdigkeit

Der Prager Hauptbahnhof

kurz & bündig:

  • Da die heutige Bahnkunden durch eine Abfertigungshalle aus den 70er-Jahren geschleust werden, bekommen viele Besucher den ursprünglichen Bau gar nicht mehr zu Gesicht, der zwischen 1901 - 1909 im Sezessionsstil von dem Architekten Josef Fanta entworfen wurde.
  • Auffällig an dem Gebäude ist die originelle Lösung eines Sattel- bzw. Giebeldaches, das von zwei Türmen flankiert wird, die an ägyptische Sakralbauten (Pylone) erinnern.
  • Die Plastiken an den Seiten der Türme stammen von Stanislav Sucharda, der u. a. auch die Figuren am "Grandhotel Europa" gefertigt hat.
  • Auch der Eingangsbereich der Bahnhofshalle ist komplett im Jugendstil gehalten.

Adresse und Route per Google-Maps:

Wilsonova 8, 110 00 Praha

Wegbeschreibung:
Zu erreichen mit der U-Bahn Linie C, Haltestelle Hlavní nádraží.

Route zum Hauptbahnhof per Google-Maps »


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Zur Geschichte des Prager Jugendstil-Bahnhofs

Es ist wohl das am besten besuchte, aber am wenigsten wahrgenommene Jugendstilgebäude von Prag: der Prager Hauptbahnhof. Jeden Tag hetzen hier tausende von Menschen zu den Bahnsteigen hin oder von ihnen weg ohne dabei etwas vom Jugendstil-Ambiente der näheren Umgebung mitzubekommen. Und das aus einem einfachen Grund: In den 70er Jahren wurde dem historischen Gebäude eine moderne Abfertigungshalle vorgebaut, so dass der alte Jugendstil-Bereich fast schon dahinter verschwindet und einen verwaisten Eindruck macht. Viele (Fern-) Busse halten heute vor dem alten Haupteingang und nicht wenige Erstbesucher der Stadt sind verblüfft in diesem doch sehr auf schnelle Abfertigung ausgerichteten Areal an der Seite einer vielbefahrenen Straße (Wilsonova) plötzlich vor einem so prachtvollen und vor einigen Jahren schön renovierten altem Eingangspavillon zu stehen. 

Der Umbau des ursprünglichen Kaiser-Franz-Joseph-Bahnhof wurde noch im Neorenaissance-Stil geplant, wurde dann aber in den Jahren 1901-1909 von dem bekannten Architekten Josef Fanta im Sezessionsstil umgesetzt. Das Gebäude mit seinem originellen Sattel- oder Giebeldach wird von zwei Türmen flankiert, die an ägyptische Sakralbauten (Pylone) erinnern. Die Seiten der Türme sind mit Plastiken von Stanislav Sucharda geschmückt. Über dem Haupteingang erkennt man einen halbkreisförmigen verglasten Bereich, der einen an einen Triumphbogen, oder auch von innen an römische Thermenfenster denken lässt.

Der innere, wiederum auch halbkreisförmig konzipierte Eingangsbereich der Bahnhofshalle ist mit reichhaltigen Ornamenten und Motiven des Jugendstils ausgestattet. Im oberen Stock kann man im Cafe Fanta (Fantova kavárna) das beeindruckende Ambiente des Vestibüls bei einer Tasse Kaffee genießen.


Kartenansicht: