Grafik Sehenswürdigkeit

Die St.-Nikolaus-Kirche in der Altstadt

Die Altstädter St.-Nikolaus-Kirche kurz & bündig:

  • Die ursprüngliche Gründung der Kirche wurde im 13. Jahrhundert von deutschen Kaufleuten initiiert.
  • Die jetzige Form im Barock-Stil wurde nach Plänen von Kilian Ignaz Dientzenhofer im Jahre 1737 fertig gestellt.
  • Bis Anfang des 20. Jahrhunderts stand die Kirche in zweiter Reihe zum Altstädter Ring, davor befand sich ein Mietshaus.
  • Heute ist hier die hussitisch ausgerichtete tschechoslowakische Kirche beheimatet.
  • Im Inneren der Kirche finden regelmäßig Kammerkonzerte statt. 

Adresse und Route per Google-Maps:

Staroměstské nám., 110 00 Prag

Wegbeschreibung:
Den Altstädter Ring erreichen Sie am Einfachsten mit der Metro-Linie A, Station Staroměstská. Danach gehen Sie einfach die Kaprova runter, überqueren den Nám. Franze Kafky (mit dem Kafka-Geburtshaus) und gehen an der St.-Niklas-Kirche vorbei.

Route zum Altstädter Ring per Google-Maps »

 


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Ursprünglich wurde die Kirche im 13. Jahrhundert unter der Federführung deutscher Kaufleute aufgebaut. Seine jetzige Form erhielt die barocke Kirche nach den Entwürfen von Kilian Ignaz Dientzenhofer im Jahre 1737. Die Kirche lag ursprünglich nicht direkt am Altstädter-Ring, sondern wurde vom Krenn-Haus, einem größeren Mietshaus, das eine direkt Linie mit dem damals noch vollständigen Nordteil des Altstädter Rathaus bildete, als auch von der nördlichen Begrenzung des damals noch extistierenden alten Judenviertels überdeckt. Die Kirche stand damit in zweiter Reihe und hat seinen freien Zugang zum Ring erst am Anfang des 20. Jahrhunderts erhalten. Vor der Kirche war nur ein winziger Platz, an dem früher ein Geflügelmarkt abgehalten wurde. Somit war auch die ursprüngliche Komposition von Dietzenhofer auf diese beschränkten Sichtverhältnisse ausgerichtet. Das erklärt auch den reichen plastischen Schmuck, der nach Detlef Arens wohl von Ignaz Braun stammt, einem Neffen von Matthias Bernhard Braun, der seinerseits im 18. Jahrhundert einer der bedeutendsten Bildhauer des Barock in Böhmen war.

Ursprünglich war die St.-Niklas-Kirche im Besitz eines katholischen Ordens, bis zur "Revolution von oben" durch Kaiser Joseph II., der im Jahre 1787 die Aufhebung der Ordensniederlassungen verfügte. Im Jahre 1871 ging die Kirche dann an die russisch-orthodoxe Kirche, um dann 1920 an die neugegründete und hussitisch ausgerichtete tschechoslowakische Kirche übergeben zu werden. Heute finden im Inneren der Kirche Kammerkonzerte statt. Allerdings ist die Akustik nicht besonders gut.

Namensvetterin auf der Kleinseite

Ist als Treffpunkt die St.-Nikolaus-Kirche vereinbart, sollte man tunlichst hinzufügen, welche genau man meint, denn es gibt auf der Kleinseite eine prächtige Barockkirche gleichen Namens.

Weitere Infos zur St.-Nikolaus-Kirche auf der Kleinseite »


Öffnungszeiten:

Januar - Dezember:
Mo., Di., Mi., Do., Fr., Sa.: 10.00 – 16.00 Uhr
So.: 12.00 – 16.00 Uhr

 

Icon Eintritt

Eintritt

Der Eintritt ist frei.

Informationen zu Konzerten und Preise finden Sie hier:  https://koncertyvpraze.eu/de/home-de/

Kartenansicht: