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Die Kreuzherrenkirche

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Kurzinfos vom Prag-Guide

  • Die Anfänge der Kreuzherrenkirche gehen auf das 13. Jahrhundert zurück als an dieser Stelle ein Spital mit Kirche für den Orden der Kreuzherren mit dem roten Stern im frühgotischen Stil errichtet wurde.
  • Die barocke Kirche wurde zwischen 1679 und 1685 als Nachfolgebau von den Baumeistern Domenico Canevale und Jean Baptiste Mathey errichtet.
  • Charakteristisch für den Bau ist seine weithin sichtbare, ca. 40 Meter hohe Tambour-Kuppel, die ihr Vorbild im Petersdom von Rom hat.
  • Im Inneren der Kuppel ist das beeindruckende Fresko "Das letzte Abendmahl" sehenswert, das von dem bekannten Barockmaler Wenzel Lorenz Reiner erschaffen wurde.
  • Auf der Kirchenorgel von 1710 (der zweitältesten von Prag) werden heute noch regelmäßig Konzerte gegeben.

Adresse und Route per Google-Maps:

Křižovnické náměstí 3, 110 00 Prag 1- Staré Město

Wegbeschreibung:
Die Kreuzherrenkirche befindet sich unmittelbar vor der Karlsbrücke, Ausgang Altstadt.

Route zum Kreuzherrenkirche per Google-Maps »

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Zur Baugeschichte der Kreuzherrenkirche

Auch wenn der Autoverkehr empfindlich stört an dieser Stelle, bilden der Altstädter Brückenturm, die St.-Salvator-Kirche des Klementinums und die Kreuzherrenkirche mit der Bronzefigur Karls IV. ein beeindruckendes Ensemble, das den Kreuzherrenplatz zu einem der schönsten Plätze von Prag macht. Dabei wurde die Kirche des Ordens der Kreuzherren mit dem roten Stern bewusst in direkter Konkurrenz zu der von den Jesuiten aufgebauten St.-Salvator-Kirche gebaut.

Die Anfänge des Bauwerks gehen auf das 13. Jahrhundert zurück als die böhmische Prinzessin Agnes, die Schwester von König Wenzel I., den Orden gründete. Die Kreuzherren erhielten an der Stelle der heutigen Kirche ein Spital mit einer frühgotischen Kirche. Zur Unterhaltung ihrer pflegerischen und seelsorgerischen Tätigkeit erlaubte der König dem Orden Zölle und Nutzungsgebühren für die Judithbrücke, dem Vorläufer der Karlsbrücke, zu verlangen. Im Gegenzug waren sie für deren Instandhaltung verantwortlich. Das Recht erlosch allerdings als 1342 Hochwasser die Brücke zerstörte und man etwas später die Karlsbrücke baute.

Zwischen 1679 und 1685 wurde dann an die Stelle des gotischen Vorgängers die heutige Kreuzherrenkirche im Stile des Barock neu aufgebaut. Die Bauleitung hatten Domenico Canevale und Jean Baptiste Mathey inne. Die Fassadenplastiken in den Nischen wurden erst 1722 angebracht und stellen die böhmischen Landespatrone dar. Die dem Klassizismus verpflichteten Figuren stammen aus der Werkstatt von Matthias Wenzel Jäckel. Die Eingangsfiguren der Jungfrau Maria und des hl. Johannes von Nepomuk gestaltete Richard Prachner. 

Charakteristisch für die Kreuzherrenkirche (und auf vielen Postkartenmotiven von der Karlsbrücke mit verewigt) ist die ca. 40 Meter hohe grüne Tambour-Kuppel, für die man den Petersdom in Rom zum Vorbild nahm. Von innen ist die Kuppel mit dem beeindruckenden Fresko „Das letzte Abendmahl“ bemalt, das von dem bedeutenden Barockmaler Wenzel Lorenz Reiner stammt. Die Orgel in der Kirche wurde 1710 erbaut und ist damit die Zweitälteste von Prag. Auf ihr werden heute noch regelmäßig Konzerte gegeben.

Bildnachweis: By A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) - Own work, FAL, Link


Öffnungszeiten:

Zugang zur Kirche:
April - November: täglich von 10.00 – 18.00 Uhr
Bei Veranstaltungen, Gottesdiensten und im Winter ist nur ein Blick durch eine Glastür möglich.

 

Icon Eintritt

Eintritt

Eintritt ist frei.

Informationen zu Konzerte, siehe hier: https://organconcerts.cz/en

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Ungefährer Wert: 1 € = 25 CZK

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